Das Zentrum für Alternativen zu Tierversuchen in Europa (CAAT-Europe) mit Sitz an der Universität Konstanz koordiniert transatlantische Aktivitäten zur Förderung der Entwicklung neuer und verbesserter Methoden in der Toxikologie, um als Partner bei der Strategieentwicklung zu fungieren, Plattformen für verschiedene Interessengruppen bereitzustellen, Ideen auszutauschen und das 3R-Prinzip der humanen Wissenschaft auf unterschiedliche Weise zu unterstützen. Dr. Thomas Hartung fungiert als Programmkoordinator für die Johns Hopkins University und Dr. Marcel Leist ist Direktor an der Universität Konstanz.
Die Mission von CAAT-Europe:
- Bereitstellung einer Plattform für die Kommunikation und Vernetzung zwischen Interessengruppen (aus Industrie, Aufsichtsbehörden, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaft) zur Entwicklung neuer Konzepte in der regulatorischen Toxikologie.
- Koordination von Veranstaltungen (Informationstage, Symposien, Workshops und wissenschaftliche Sitzungen) zu relevanten Themen im Bereich der neuen Methoden (NAMs) und der regulatorischen Toxikologie auf internationalen Konferenzen (z. B. SOT-, ESTIV- und EUROTOX-Kongressen).
- Entwicklung strategischer Projekte mit Sponsoren zur Förderung humaner Wissenschaft und NAMs in der Toxikologie und Biomedizin, z. B. Roadmaps für tierfreie Risikobewertungsstrategien.
- Aufbau transatlantischer Konsortien für internationale Forschungsprojekte zu alternativen Methoden (z. B. RISK-HUNT3R, ASPIS).
- Unterstützung der Veröffentlichung von Übersichtsartikeln und Originalarbeiten sowie Sponsoring von renommierten Fachzeitschriften, z. B. ALTEX.Entwicklung eines gemeinsamen Bildungsprogramms zwischen der Johns Hopkins University und der Universität Konstanz, z. B. Studierendenaustausch, E-Learning, Bereitstellung wissenschaftlicher Beratung als offizieller externe Sachverständigendienstleistung in den Bereichen Wissenschaft und Technologieoptionsbewertung für das Europäische Parlament.